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Vorlesung 1 SWS V Mi 16.00-17.30 2.27.1.10 Übungen 1 SWS V Mi 16.00-17.30 2.27.1.10
___________________________________________________________________ Vorlesung 1 SWS Montags 11:15 - 12:00 Raum "MacPool" Übungen 1 SWS Montags 12:00 - 12:45 Raum "MacPool" Das Verständnis
vulkanischer und tektonischer Aktivitäten wurde in den letzten
Jahren durch
moderne Methoden der Deformationsmessung weitgehend verbessert.
Beispielsweise ist
der Versatz an Verwerfungen millimetergenau messbar, die
Materialeigenschaften
im Erdmantel werden berechenbar, und sogar die Bewegungen von Magmen
unter
Vulkanen können bestimmt werden. Um derartige aktive
Krustenbewegungen korrekt zu interpretieren, ist die Kenntnis der
Messmethodiken, deren Präzision, Anwendung sowie Vor- und
Nachteile, erforderlich.
Der Kurs richtet sich an interessierte Studierende der
Geowissenschaften im
Hauptstudium, ist eine Kombination von Vorlesung, Diskussion und
computerbasierten
Übungen, und soll einen Überblick über vielseitige
Methodiken der Geodäsie geben.
Im Speziellen werden traditionelle und moderne Messmethoden verglichen,
und
Einführungen in Verfahren wie GPS oder InSAR gegeben.
Fehlerquellen werden
besprochen, ebenso wie die theoretischen Hintergründe und
Einflüsse der
Deformationsprozesse. Der Weg von gemessener Deformation zur
Modellbildung und
schließlich zu den Versatzparametern an Störungen oder
Intrusionen in Vulkanen
wird an zahlreichen Beispielen und in praktischen Übungen
nähergebracht. Vorlesung 2 SWS Dienstags 13:15 - 14:45 Raum 2.27.1.10 Seminar 2 SWS Dienstags 15:15 - 16:45 Raum 2.27.1.10 Die Veranstaltung richtet sich an die Studenten aller drei Fachgebiete im Hauptstudium, die sich in Richtung Vulkanologie vertiefen wollen. Es werden zunächst die Geochemie, Petrologie und Mechanismen der Schmelzbildung im Erdmantel besprochen, wobei der Schwerpunkt auf die physikalisch-chemischen Randbedinungen und Größen liegt. Als nächster Punkt werden die Transporteigenschaften von Schmelzen näher untersucht und mit der Phänomänologie des Vulkanismus in Verbindung gebracht. Für die oberflächennahen Transporteigenschaften von Magmen in der Lithosphäre sind Entgasungsvorgänge und das rheologisch/physikalische Verhalten von aufsteigenden Schmelzen und die Wechselwirkung mit dem umgebenden Gestein und dem tektonischen Spannungsfeld von grundlegender Bedeutung. Es werden die Beziehungen zwischen Aufstiegs- und Eruptionsdynamik und den resultierenden Eigenschaften der Ablagerungsprodukte diskutiert. Der letzte Teil wird sich mit den geochemischen, geodätischen und geophysikalischen Methoden der Vulkanüberwachung beschäftigen. Abschliessend werden anhand einiger ausgewählter Beispiele die Vorgehensweise zur Risiko- oder Gefährdungseinschätzung behandelt. vom 16. - 22. September: Campi Flegrei und Vesuvius vom 23. - 30. September: Stromboli, Lipari, Vulcano. |
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updated: 4.1.2006
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