VolcanoTectonics Network Emmy-Noether GFZ Potsdam






   





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2008/2009

Sommersemester       Vorlesungszeitraum 14.04.2008 bis 20.07.2008

Physikalische Vulkanologie

Vorlesung 1 SWS              V Mi 16.00-17.30 2.27.1.10

Übungen  1 SWS              V Mi 16.00-17.30 2.27.1.10


Hier werden verschiedene vulkanische Prozesse und Effekte diskutiert, von der Schmelzbildung und Magmenaufstieg bis hin zur Eruptionsdynamik und Vulkangefahren. Die Veranstaltung richtet sich an die Studenten aller drei Fachgebiete im Hauptstudium. Es werden zunächst die Physik, Petrologie und Mechanismen der Schmelzbildung im Erdmantel besprochen. Als nächster Punkt werden die Transporteigenschaften von Schmelzen und Bildung von Intrusionskörpern näher untersucht, und mit den Erscheinungsformen des effusiven und explosiven Vulkanismus in Verbindung gebracht. Für die oberflächennahen Transporteigenschaften von Magmen in der Lithosphäre sind Entgasungsvorgänge und das rheologisch/physikalische Verhalten von aufsteigenden Schmelzen und die Wechselwirkung mit dem umgebenden Gestein und dem tektonischen Spannungsfeld von grundlegender Bedeutung. Es werden die Beziehungen zwischen Aufstiegs- und Eruptionsdynamik und den resultierenden Eigenschaften der Ablagerungsprodukte diskutiert, sowie verschiedene Methoden der Vulkanüberwachung behandelt. Am Ende ist eine Fallstudie anhand einiger ausgewählter Beispiele geplant, wobei die Vorgehensweise der Vulkanrisiko- und Gefährdungseinschätzung erläutert wird.




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2007/2008

Wintersemester       Vorlesungszeitraum 15.10.2007 bis 08.02.2008

Moderne geodätische Methoden

Vorlesung 1 SWS              Montags 11:15 - 12:00        Raum "MacPool"

Übungen  1 SWS              Montags 12:00 - 12:45        Raum "MacPool"

Das Verständnis vulkanischer und tektonischer Aktivitäten wurde in den letzten Jahren durch moderne Methoden der Deformationsmessung weitgehend verbessert. Beispielsweise ist der Versatz an Verwerfungen millimetergenau messbar, die Materialeigenschaften im Erdmantel werden berechenbar, und sogar die Bewegungen von Magmen unter Vulkanen können bestimmt werden.

Um derartige aktive Krustenbewegungen korrekt zu interpretieren, ist die Kenntnis der Messmethodiken, deren Präzision, Anwendung sowie Vor- und Nachteile, erforderlich. Der Kurs richtet sich an interessierte Studierende der Geowissenschaften im Hauptstudium, ist eine Kombination von Vorlesung, Diskussion und computerbasierten Übungen, und soll einen Überblick über vielseitige Methodiken der Geodäsie geben. Im Speziellen werden traditionelle und moderne Messmethoden verglichen, und Einführungen in Verfahren wie GPS oder InSAR gegeben. Fehlerquellen werden besprochen, ebenso wie die theoretischen Hintergründe und Einflüsse der Deformationsprozesse. Der Weg von gemessener Deformation zur Modellbildung und schließlich zu den Versatzparametern an Störungen oder Intrusionen in Vulkanen wird an zahlreichen Beispielen und in praktischen Übungen nähergebracht.




Sommersemester       Vorlesungszeitraum 16.04. bis 20.07.2007

Vulkanologie

Vorlesung 2 SWS              Dienstags 13:15 - 14:45        Raum 2.27.1.10

Seminar    2 SWS              Dienstags 15:15 - 16:45        Raum 2.27.1.10


Die Veranstaltung richtet sich an die Studenten aller drei Fachgebiete im Hauptstudium, die sich in Richtung Vulkanologie vertiefen wollen. Es werden zunächst die Geochemie, Petrologie und Mechanismen der Schmelzbildung im Erdmantel besprochen, wobei der Schwerpunkt auf die physikalisch-chemischen Randbedinungen und Größen liegt.
Als nächster Punkt werden die Transporteigenschaften von Schmelzen näher untersucht und mit der Phänomänologie des Vulkanismus in Verbindung gebracht. Für die oberflächennahen Transporteigenschaften von Magmen in der Lithosphäre sind Entgasungsvorgänge und das rheologisch/physikalische Verhalten von aufsteigenden Schmelzen und die Wechselwirkung mit dem umgebenden Gestein und dem tektonischen Spannungsfeld von grundlegender Bedeutung. Es werden die Beziehungen zwischen Aufstiegs- und Eruptionsdynamik und den resultierenden Eigenschaften der Ablagerungsprodukte diskutiert.
Der letzte Teil wird sich mit den geochemischen, geodätischen und geophysikalischen Methoden der Vulkanüberwachung beschäftigen. Abschliessend werden anhand einiger ausgewählter Beispiele die Vorgehensweise zur Risiko- oder Gefährdungseinschätzung behandelt.


Geländeübung Vulkangebiete Süditaliens

vom 16. - 22. September: Campi Flegrei und Vesuvius

vom 23. - 30. September: Stromboli, Lipari, Vulcano.







 
   
 
 
last updated: 4.1.2006